Reiz der Dinge |
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Video / Animation, 2000 In dem Video "Reiz der Dinge" sind Objekte der Werbung aus ihrem konstruierten Zusammenhang gelöst. Das Verfahren der digitalen Einzelbildbearbeitung versetzt die aufwendig ins Licht gerückten, Sinnlichkeit hervorrufenden Erscheinungsbilder 'alltäglicher' Dinge in eine Flut beziehungsloser Reize. Die aus dem Zusammenhang gelösten Objekte führen ihr Eigenleben weiter, aber funktionieren nicht mehr ohne den ursprünglichen Zusammenhang - ihr Sinn, wie ihn die Werbung intendierte, wird außer Kraft gesetzt. |
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HeimatFilm |
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Video / Animation, 1999 Die zeitliche Allgemeinheit, in der der HF angesiedelt ist, macht die Surrogat-Wirklichkeit möglich und weist sein Millieu als Evasionsmilieu aus. Die deutlich bezeichnete Vergangenheit kommt ebenso wenig vor wie die fest umrissene Gegenwart: Die Existenz der bäuerlichen Tracht kennzeichnet im HF zum Beispiel nicht einen historischen Punkt, sondern bildet ein pittoreskes Element einer "unbestimmten Gegenwart“. (Zitat aus HF in der BRD und Östereich...) Aus verschiedenen HeimatFilmen wurden die Darsteller ihrer Filmkulisse beraubt und mittels Computer Bild für Bild in einen leeren Raum versetzt. Hier wird nun z.B. ein Fall ins Wasser zum Sprung in die Körperauflösung. Wie verkleidete Bewohner eines leeren Raumes, angefressen und morbid agieren die Protagonisten. Lustig anzusehen, und dennoch mit dem Beigeschmack von Verlassenheit. |
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Feeling Good |
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| Videoinstallation und 1-Channel Version, 2001 Meine Arbeit greift Freizeitbeschäftigungen aus TV-Bildern auf und löst sie aus ihrem Ursprungs-zusammenhang. Die Videoloops von Extrem- und Funsportlern in körperlicher Anstrengung wie z.B. Sumokämpferr, Byker, Skydiver, Skater wurden Einzelbildweise von ihrem Ursprungs-hintergrund gelöst und strengen sich nun im Dunkeln an. Mal beruhigend, mal beschwörend bewegen sie sich wie Slogan der heilen Welt, des Glücks, des Kicks, ... |
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TV-Pool |
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Video, 1998 "...hallo Taxi...weiß Val, das sie ihren Haifischzahn verloren
haben... diesen Gang hätte ich ihnen gerne erspart... guten Abend...aahh...da
entlang, Sam...mein Wagen wartet...es ist gut, wenn man seinen Horizont ein wenig
erweitert..." TV- Pool arbeitet mit TV- Serien- und Spielfilmbildern unter Meeraufnahmen
und verbindet
diese zu einer Whirlpoolartigen Sequenz. Ein Fuß taucht im Bild auf, und tritt
auf die Wasseroberfläche, so als könne er den wirbelnden Bilderstrom unterbrechen
und zum Stillstand bringen. |
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